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Damit sich Insekten in Ihrem Garten wohlfühlen, brauchen sie je nach Art unterschiedliche
Voraussetzungen:
- Futterpflanzen, die Pollen und Nektar spenden;
- Futterpflanzen für die Larven;
- Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten;
- Nistmöglichkeiten;
- Gewässer für wasserlebende Insekten;
- Geeignetes Mikroklima.
Dafür sollten für den insektenfreundlichen Garten die folgenden Empfehlungen befolgt werden:
- Möglichst viele unterschiedliche Pflanzen kultivieren;
- Blumen und andere Blütenpflanzen so auswählen, dass die gesamte Vegetationsperiode
Pflanzen blühen;
- Anregungen dazu findet man im Internet oder in Büchern, man kann auch etwas ausgefallene Pflanzen oder
Blumen bestellen;
- Weitgehend auf heimische Arten zurückgreifen;
- Nicht den gesamten Rasen mähen, sondern einzelne Stücke (z. B. Randstreifen) nicht
mähen;
- 'Unkräuter' nicht völlig aus dem Garten verbannen, sondern in bestimmten Bereichen
tolerieren;
- Einsatz von Chemikalien zur Düngung, Unkraut- und Schädlingsbekämpfung minimieren
oder ganz vermeiden;
- Teiche anlegen;
- Steinhaufen anlegen;
- Belassen von Altholz an geeigneten Stellen;
- Hecken anlegen, denn diese wirken temperaturausgleichend, bieten Windschutz und verringern
dadurch die Verdunstung;
- Legen Sie rund ums Haus "grüne Wände" an, indem Sie die Mauern mit Efeu, Hopfen oder
Wald-Geißblatt begrünen.
Auch die Beleuchtung von Gärten spielt für die Insekten eine große Rolle.
- Gehen Sie sparsam mit der Außen-Beleuchtung um!
- Viele nachtaktive Insekten werden vom Licht (insbesondere durch blaues und UV-Licht) angelockt, verlieren die Orientierung
und schwirren um die Leuchte, bis sie vor Erschöpfung sterben oder sich an der heißen Lampe verletzen.
Deshalb
- Licht möglichst nur nach unten richten;
- Wegebeleuchtung nach dem Begehen wieder ausschalten;
- Allgemeine Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder koppeln;
- Kontinuierlich brennende Aussenleuchten
sollten so ausgewählt werden, dass sie kein Licht nach oben abstrahlen, da das die Insekten magisch anzieht;
- In vielen Fällen stellen Solarleuchten eine gute Lösung dar, denn sie
- liefern meist nur eine geringe Helligkeit, die zwar zur Orientierung im Garten ausreichend ist, aber die Insekten nur
weig beeinträchtigt;
- benötigen keine nachträglichen Aufgrabungen zwecks Stromanschluss;
- können direkt in die Gartenerde gesteckt werden;
- können aber auch in Pflanzgefäße aus Holz oder Natursteinen gesteckt werden,
(wie z.B. bei www.thomasgardener.de/ zu finden), die mit
Sträuchern, Bäumchen und Pflanzen begrünt werden können;
- solche Gefäße können den Insekten zusätzlichen Unterschlupf gewähren.
Speziellere Rätschläge zur Ansiedlung von Schmetterlingen,
Libellen, Hautflüglern sowie einigen
weiteren Insekten befinden sich auf den folgenden Seiten.
Man sollte aber nie glauben, dass ein insektenfreundlicher Garten das Aussterben von Insekten
verhindert, denn vom Aussterben bedroht sind vor allem solche Insekten, die in sehr
ausgefallenen Biotopen leben, die nur sehr schwer oder gar nicht im Garten nachzugestalten sind!
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